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LLG-Schülerteam schickt Wetterballon in die Stratosphäre

LLG-Schülerteam schickt Wetterballon in die Stratosphäre

Neues aus den Fächern 23. September 2026

Nach monatelanger Vorbereitung war es am Donnerstag, dem 17.09.2026, endlich so weit: Ein Team aus 12 Schülerinnen und Schülern der Klasse 10e des Landgraf-Ludwigs-Gymnasiums ließ unter Leitung der Projektbetreuer Martin Fritsch, Matthias Storck und Arne Henrich einen Wetterballon zu seiner Reise in die Stratosphäre aufsteigen.

Ziel des Projektes war es, zu erforschen, wie sich die Materialien durch die Bedingungen in der Stratosphäre verändern. Fragestellungen waren unter anderem, welcher Einfluss ein solcher Flug auf Hefekulturen hat und ob chininhaltige Getränke unter dem Einfluss der UV-Strahlung in der Stratosphäre zum Leuchten gebracht werden können.

 

Die Sensorbox mit der verbauten Technik

 

Das Innenteam präsentiert den Aufbau der Sensorbox und die Experimente: Marla Bietz, Leni Spitznagel, Junias Hartnack, Enes Acer, Paul Reich, Lukas Müller (v.l.n.r.)

 

Ingo von Gerlach aus der Hessischen Staatskanzlei lässt sich die Technik in der Sensorbox noch einmal ausführlich von dem Innenteam erklären

 

 

Leo aus der Staatskanzlei ist hautnah mit dabei darf auch mitfliegen

 

Etliche Gäste waren zugegen, als der mit Helium gefüllte Ballon auf dem Hellas-Sportplatz in die Lüfte startete, unter anderem Judith Lehnert, Leiterin des Staatlichen Schulamtes, und Melanie Meuser vom Regionalmanagement Mittelhessen. Insbesondere Ingo von Gerlach von der Hessischen Staatskanzlei sowie Nadia Thurow und Dominik Weng vom Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen verfolgten das Geschehen aufmerksam. Beide Behörden hatten das Projekt erst ermöglicht und auch einen kleinen Passagier für den Flug mitgebracht: Plüschlöwe Leo aus der Staatskanzlei wurde am Wetterballon befestigt und durfte mitfliegen. Während des etwa vierstündigen Fluges in östlicher Richtung stieg der Ballon auf über 37 km Höhe, platzte dort und ging langsam an einem Fallschirm in einen Sinkflug über.

 

 

Das Außenteam bei der Vorbereitung - die Befüllung des Heliumballons

 

Letzte Vorbereitungen vor dem Start: Martha Grage, Paul Reich, Emilia Dern, Marla Bietz, Mio Hasenecker und Arne Henrich (v.l.n.r.)

 

Und los geht es! Unser Wetterballon ist erfolgreich abgehoben

 

Die komplette Team des Projekts: Martha Grage, Emma Klimas, Arne Henrich, Emilia Dern, Leni Spitznagel, Junias Hartnack, Enes Acer, Lukas Müller, Maximilian Berger, Mio Hasenecker, Julian Cebulla, Marla Bietz, Matthias Storck, Martin Fritsch, Paul Reich (v.l.n.r.)

 

Etwas schwieriger gestaltete sich die Bergung der Box, war doch der Wetterballon Stunden später ausgerechnet auf einem militärischen Übungsgelände in der Rhön gelandet. Nach Kontaktaufnahme mit der Kaserne und Weitergabe der genauen GPS-Daten wurde die Box auf dem großen Übungsgelände wohlbehalten von Soldaten geborgen – sogar Leon hatte den Flug gut überstanden. Das ganze Team freute sich sehr über die beeindruckenden Fotos der Erde sowie der blauen Atmosphäre, die während des Fluges von der Ballonkamera aufgenommen worden waren.

Nun kann die nächste Phase des Projektes starten: Die gesammelten Daten werden ausgewertet und die Experimente mit den durch die Stratosphäre gereisten Materialien durchgeführt.

 

Die Flugroute unseres Wetterballons mit einigen Messdaten

 

Entgegennahme der gelandeten Sensorbox bei der Bundeswehr in der Rhön-Kaserne

 

Pressemitteilung aus dem HMKB - Mit selbstgebauten Wetterballons: Schülerinnen und Schüler aus Mittelhessen erforschen die Stratosphäre

Pressemitteilung aus dem HMKB - Mit selbstgebauten Wetterballons: Schülerinnen und Schüler aus Mittelhessen erforschen die Stratosphäre

Neues aus den Fächern 17. September 2026

Das MINT-Forschungsprojekt des Schülerforschungszentrums Mittelhessen „SkyMi Mittelhessen hebt ab!“ feiert den Start an acht Standorten.

Sieben selbst gebaute Wetterballone sind am heutigen Donnerstag im Rahmen des Landesjubiläums „80 Jahre Hessen“ in die Stratosphäre aufgestiegen – ein Standort soll an diesem Freitag mit einem weiteren Ballon folgen. Höhepunkt war der gemeinsame Start am Georg-Gaßmann-Stadion in Marburg, wo Schülerinnen und Schüler mehrerer mittelhessischer Schulen ihr Forschungsprojekt „SkyMi Mittelhessen hebt ab!“ nach monatelanger Vorbereitung zum Abschluss brachten. Getragen wird das MINT-Forschungsprojekt vom Schülerforschungszentrum Mittelhessen (SFM) in Kooperation mit der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) sowie den Universitäten Gießen und Marburg.

Bildungsminister Armin Schwarz würdigte das Engagement der jungen Forscherinnen und Forscher: „Mittelhessen hebt ab – und unsere Schülerinnen und Schüler fliegen ganz vorne mit. Mit professionellen Wetterballon-Sets, Messboxen und GPS-Trackern haben sie eigene Forschungsfragen entwickelt und beantwortet. Ihr Forschergeist, ihre Innovationskraft und ihr Mut, neue Wege zu gehen, sind beeindruckend und zeigen: Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von morgen sitzen schon heute in unseren Klassenzimmern. Ich wünsche allen Teams weiterhin zündende Ideen und allzeit guten Flug für ihre Experimente.“

 

 

DAS PROJEKT „SKYMI – MITTELHESSEN HEBT AB!“

Im Rahmen des Programms erhielten einige Schulen professionelle Wetterballon-Sets mit Messboxen, Kameras und GPS-Trackern. Schülerinnen und Schüler ab der neunten Klasse entwickelten in Teams von jeweils rund 15 Personen eigenständige Forschungsfragen von atmosphärischen Messungen bis hin zu StratosphärenExperimenten und bauten eigene Stratosphären-Wetterballone. Die wissenschaftliche Arbeit fand im Schülerlabor des Schülerforschungszentrums Mittelhessen sowie im „MINT-Space“ in Gießen statt, begleitet von Fachleuten der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Philipps-Universität Marburg und der THM.

Die Georg-Büchner-Schule in Stadtallendorf plant, an diesem Freitag seinen Wetterballon vom Sportplatz aus in die Höhe zu bringen.

 

Beteiligte Schulen: Adolf-Reichwein-Schule (Neu-Anspach), Goldbachschule (Dillenburg-Frohnhausen), Johann-Textor-Schule (Haiger), Westerwaldschule (Driedorf), Landgraf-Ludwigs-Gymnasium (Gießen), Gesamtschule Gießen Ost, Georg-Büchner-Schule (Stadtallendorf), Elisabethschule, Gymnasium Philippinum, Montessori-Schule (alle Marburg).

 

SCHÜLERFORSCHUNGSZENTRUM MITTELHESSEN

Das Schülerforschungszentrum Mittelhessen ist eine regionale, schulformunabhängige Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche mit besonderem Interesse an den MINT-Fächern und wird zusätzlich mit zwei vollen Stellen vom Bildungsministerium unterstützt. Es bietet ein zentrales Hauptlabor an der PhilippsUniversität Marburg sowie ein Netzwerk dezentraler Satellitenlabore an Schulen der Region und kooperiert eng mit der Justus-Liebig-Universität Gießen, der PhilippsUniversität Marburg und der THM. Ziel des SFM ist es, die wissenschaftliche Nachwuchsförderung in der Region nachhaltig zu stärken.

 

Text und Fotos: Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums für Kultus, Bildung und Chancen (17.09.2026)

Aus dem Gießener Anzeiger: Sechs Lions Clubs finanzieren Fortbildung für 15 Lehrkräfte in Gießen

Aus dem Gießener Anzeiger: Sechs Lions Clubs finanzieren Fortbildung für 15 Lehrkräfte in Gießen

Neues aus den Fächern 17. September 2026

Am Landgraf-Ludwigs-Gymnasium lernten Lehrer aus Gießen und der Region Methoden für Präventionsarbeit. Die Wirkung soll weit über die 15 Teilnehmer hinausgehen.

Gießen – Wie können Schulen Kinder und Jugendliche nicht nur fachlich, sondern auch in ihrer persönlichen und sozialen Entwicklung stärken? Dieser Frage widmete sich Ende August ein zweitägiges Einführungsseminar des Programms Lions-Quest „Erwachsen werden“ am Landgraf-Ludwigs-Gymnasium (LLG) in Gießen.

Insgesamt 15 Lehrkräfte nahmen an der Fortbildung in der neuen Bibliothek, in deren Mittelpunkt die praktische Umsetzung des Lions-Quest-Programms im Schulalltag stand, teil. Möglich wurde die Fortbildung durch das gemeinsame Engagement von insgesamt sechs Lions Clubs. Die vier Gießener Clubs – Lions Club Gießen, Lions Club Gießen-Wilhelm Conrad Röntgen, Lions Club Gießen-Burg Gleiberg und Lions Club Gießen-Justus von Liebig – beteiligten sich gemeinsam mit dem Lions Club Frankfurt Römer und dem Lions Club Butzbach an der Finanzierung der Teilnahmegebühren.

Dadurch konnten Lehrkräfte aus Gießen und der Region an der praxisnahen Fortbildung teilnehmen. Die Teilnehmer lernten verschiedene Unterrichtseinheiten und Methoden kennen, erprobten praktische Übungen und beschäftigten sich unter anderem mit Gruppenbildungsprozessen, Präventionsarbeit und der Förderung sozialer Kompetenzen. Geleitet wurde das Seminar von Nikola Poitzmann, einer speziell für Lions-Quest ausgebildeten Trainerin. Mit großem Engagement und fachlicher Kompetenz vermittelte sie den Lehrkräften zahlreiche Anregungen für die tägliche pädagogische Arbeit.

 

Praxisnahe Tipps

Neben der praktischen Arbeit mit dem Programm bot die Fortbildung auch Raum für Austausch, Reflexion und die Entwicklung konkreter Ideen für die Umsetzung an den jeweiligen Schulen. Gerade im schulischen Alltag spielen Kommunikation, der Umgang mit Konflikten, verantwortungsvolles Handeln und ein gutes Miteinander eine zentrale Rolle. Lions-Quest setzt genau hier an und bietet Lehrkräften praxisnahe Methoden, die unmittelbar in der Arbeit mit Schülerinnen und Schülern eingesetzt werden können.

„Uns ist wichtig, dass die Fortbildung nicht nach zwei Seminartagen endet. Die Lehrkräfte nehmen konkrete Ideen, Methoden und Impulse mit in ihre Schulen. Damit möchten wir sie dabei unterstützen, Präventionsarbeit, soziale Kompetenzen und ein gutes Miteinander im Schulalltag nachhaltig zu stärken“, erklärte Hans-Georg Morhenn, Lions-Quest-Beauftragter des Lions Club Gießen und Mitorganisator des Seminars. Dieser hatte die Veranstaltung mit Unterstützung von Dr. Ute Kraemer-Schultheiss (Lions Club Gießen-Burg Gleiberg) und Jürgen Clostermann (Lions Club Butzbach) organisiert.

Auch das LLG unterstützte die Veranstaltung tatkräftig. Martin Fritsch, Mittelstufenkoordinator der Schule, engagierte sich maßgeblich für die Durchführung vor Ort und trug damit zum erfolgreichen Ablauf des Seminars bei. Für die Lions Clubs ist Lions-Quest ein wichtiger Bestandteil ihres Engagements für Kinder und Jugendliche. Ziel ist es, Lehrkräfte mit praxisnahen Methoden auszustatten, die sie direkt in ihrer pädagogischen Arbeit einsetzen können. Die Wirkung der Fortbildung beschränkt sich damit nicht auf die 15 Teilnehmer. Die vermittelten Inhalte und Erfahrungen werden in die Schulen und Klassen weitergetragen und können so zahlreichen weiteren Kindern und Jugendlichen zugutekommen.

 

Quelle (Text und Bild): Gießener Anzeiger vom 10.09.2026

22 Schülerinnen und Schüler bestehen erfolgreich die DELF-Prüfung

22 Schülerinnen und Schüler bestehen erfolgreich die DELF-Prüfung

Neues aus den Fächern 17. September 2026

22 Schülerinnen und Schüler des Landgraf-Ludwigs-Gymnasiums haben die DELF-B1-Prüfung erfolgreich bestanden und damit ihre guten Französischkenntnisse unter Beweis gestellt. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde überreichte die Schulleiterin Frau Pfannmüller den erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ihre Urkunden.

Das DELF-Zertifikat (Diplôme d’études en langue française) ist ein international anerkanntes Sprachdiplom, mit dem Französischkenntnisse unabhängig von den schulischen Noten nach den Kriterien des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) nachgewiesen werden. Auf dem Niveau B1 müssen die Schülerinnen und Schüler zeigen, dass sie sich in Alltagssituationen verständigen, Gespräche führen, Texte verstehen und sich sowohl mündlich als auch schriftlich zusammenhängend ausdrücken können.

Die Vorbereitung auf die Prüfung findet am LLG im Rahmen eines zusätzlichen DELF-Kurses statt. Die Schülerinnen und Schüler nehmen freiwillig und über den regulären Französischunterricht hinaus am Nachmittag an der Arbeitsgemeinschaft teil. Über das Schuljahr hinweg wird dort intensiv Französisch gelernt und gezielt auf die besonderen Anforderungen der Prüfung vorbereitet. Dabei werden insbesondere Hör- und Leseverstehen sowie die mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit trainiert.

Kursleiter Wolfhardt Schäfer zeigte sich stolz über die hervorragende Leistung der Schülerinnen und Schüler: „Die Vorbereitung auf das DELF-Zertifikat erfordert zusätzlich zum normalen Unterricht viel Engagement und Durchhaltevermögen. Umso mehr freut es mich, dass alle 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Prüfung erfolgreich bestanden haben.“

Das erfolgreiche Abschneiden zeigt, wie gewinnbringend die zusätzliche intensive Beschäftigung mit der französischen Sprache sein kann. Mit dem DELF-Zertifikat halten die Schülerinnen und Schüler nun einen international anerkannten Nachweis ihrer Französischkenntnisse in den Händen, der ihnen auch über die Schulzeit hinaus zugutekommen kann.

 

Herzlichen Glückwunsch zu dieser großartigen Leistung!

Rechte Gewalt sichtbar machen: Ausstellung „Rechter Terror in Hessen“ am LLG

Rechte Gewalt sichtbar machen: Ausstellung „Rechter Terror in Hessen“ am LLG

Neues aus den Fächern 10. September 2026

Rechter Terror ist kein fernes oder ausschließlich historisches Phänomen. Er hat auch in Hessen eine lange Geschichte. Die derzeit am Landgraf-Ludwigs-Gymnasium gezeigte Ausstellung „Rechter Terror in Hessen“ macht diese Geschichte sichtbar und lädt dazu ein, genauer hinzusehen.

Auf rund 24 Roll-ups werden Fälle schwerer rechter und rassistischer Gewalt seit der Nachkriegszeit dokumentiert. Die dargestellten Tatorte reichen von Wald-Michelbach im Jahr 1951 über Frankfurt, Darmstadt und Kassel bis zu den Ereignissen in Gießen und Wetzlar im Winter 2009/2010 und dem rassistischen Terroranschlag von Hanau im Jahr 2020. Die Fallbeispiele verdeutlichen, dass es sich nicht nur um voneinander unabhängige Einzeltaten handelt. Vielmehr werden historische Kontinuitäten, regionale Schwerpunkte und die Strukturen hinter den Gewalttaten erkennbar.

Einen besonderen Zugang eröffnen die Fotografien von Mark Mühlhaus. Sie zeigen die Orte der Gewalt in ihrem heutigen Erscheinungsbild und entstanden zwischen 2021 und 2025. Gerade weil viele dieser Orte auf den ersten Blick alltäglich und unscheinbar wirken, machen die Bilder deutlich, wie schnell die Erinnerung an die dort verübten Taten aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwinden kann. Über QR-Codes können vertiefende Informationen zu den einzelnen Fällen abgerufen werden.

Kuratiert wurde die Ausstellung von den Politikwissenschaftlerinnen und Politikwissenschaftlern Sascha Schmidt und Yvonne Weyrauch. Sie basiert auf ihrem 2023 im Wochenschau Verlag erschienenen Buch „Rechter Terror in Hessen. Geschichte, Akteure, Orte“, in dem sie die Entwicklung rechter Gewalt in Hessen seit 1945 umfassend aufarbeiten.

Die Ausstellung bietet unserer Schulgemeinschaft die Gelegenheit, sich mit einem bedrückenden Teil der hessischen Geschichte auseinanderzusetzen. Zugleich erinnert sie daran, den Betroffenen und Opfern rechter Gewalt Aufmerksamkeit zu schenken und demokratiefeindlichen, rassistischen und antisemitischen Einstellungen entschieden entgegenzutreten.

Die Wanderausstellung ist ein Projekt des DGB Bildungswerks Hessen e. V. und wurde von der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung gefördert.

Weitere Informationen: Begleitseite zur Ausstellung · Informationen zum zugrunde liegenden Buch

 

 

 

 

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