Die internationale Stimmung war über beide Tage durchgehend spürbar: Beim International Robotics Tournament an der American High School in Kaiserslautern von Freitag, 20.02., bis Samstag, 21.02.2026, nahmen 30 Teams aus Europa teil, u. a. aus England, den Niederlanden, Italien und Deutschland.
Die sportliche Dynamik zeigte sich während der Robot Games, bei denen zwei Teams kooperieren und gegen zwei andere Teams mit ihren selbst entwickelten Robotern auf einem Spielfeld antreten. Die Dynamik nahm in den Finalrunden immer weiter zu und riss alle Teilnehmer und Zuschauer mit. Hier zeigte sich, dass Robotik eine Teamsportart ist.
Das FIRST Tech Challenge Team Bluetooth Brothers des Landgraf-Ludwigs-Gymnasiums Gießen war mit großer Begeisterung dabei und schaffte es gemeinsam mit einem Stuttgarter Team als Allianzpartner bis in die Finalrunden.
Doch bei FIRST geht es um mehr als Wettbewerb. Alle Teams leben das Prinzip „Gracious Professionalism“ – Leistung und Fairness gehören untrennbar zusammen. Diese Haltung war im freundlichen Verhalten aller Teilnehmer sichtbar und darin, wie sie als Freunde im Wettkampf kooperieren und konkurrieren. Auch in der „Pit Area“, in der jedes Team einen eigenen Stand hat, fand ein reger Austausch zwischen den Teams und ihren Coaches statt. Zudem präsentierte jedes Team vor einer Fachjury in englischer Sprache, wie es seinen Engineering-Prozess sowie seine Aktivitäten als MINT-Botschafter gestaltet.
Zahlreiche Teams wurden für Engagement, Innovationskraft und Öffentlichkeitsarbeit prämiert. Der Leadership Award sowie der Inspire Award – die höchste Auszeichnung des Turniers – gingen an das befreundete Wiesbadener Girls-only-Team „Circuit Breaker“, das sich damit die Teilnahme an der FIRST Championship 2026 in Houston sicherte.
Die Vision dieses weltweiten Wettbewerbs formulierte der amerikanische Keynote Speaker CMSgt Hammer mit den Worten: „Your dreams, your ideas will form the world. It is not a competition, it is a start.“ Er appellierte an die Selbstwirksamkeit der rund 150 teilnehmenden Jugendlichen mit den Worten: „You matter. What you do matters. You are the future.“

